Gedanken zum Monatsspruch November

Gedanken zum Monatsspruch November

Offenbarung 21:2“ Und ich sah die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann“.

Warum wird Gott die gegenwärtige Schöpfung durch eine neue Schöpfung ersetzen? Gott hatte diese gegenwärtige Schöpfung sehr gut geschaffen und sie auch zum Aufenthaltsort des Menschen bestimmt. Doch durch den Sündenfall wurde nicht nur der Mensch der Herrlichkeit beraubt, die Gott ihm verliehen hatte. Nein, die gesamte Schöpfung wurde durch den Abfall des Menschen von Gott in Mitleidenschaft gezogen. (Römer 3: 23“ denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten“. Johannes schrieb: „Ich sah das neue Jerusalem von Gott aus dem Himmel herab­kommen. Dort macht Gott alles neu. Dort wird alles gut werden, denn Tod und Zerstörung haben keinen Platz an diesem Ort. Das neue Jerusalem ist Gottes ewiges Zuhause für all jene, die ihre Hoffnung auf Jesus Christus setzen. Alle Gläubigen werden Bürger des neuen Jerusalems werden. Dazu brauchen wir nur Ihr Vertrauen auf Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser zu setzen. Dann sind Sie willkommen in dieser Stadt. „Bereitet, wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.“ Es geht hier also gar nicht um goldene Häuser und silberne Straßen in Gottes neuer Welt, sondern es geht um Gläubige Menschen, die dort ständig leben werden! Es geht um Personen, die durch das Kreuz Christi herrlich geschmückt sind wie königliche Bräute. Es geht also um uns, die wir durch unseren Glauben von allen Verstößen geläutert worden sind. Es geht um uns, die der Heilige Geist mit herrlichen Gaben schmückt. Wir sind die Braut, wir werden das neue Jerusalem sein, wir werden Gottes neue Schöpfung bewohnen! Das ist die Nachricht dieser Worte, das ist der Höhepunkt aller unserer Hoffnungen, darauf kommt es an, nicht wie die Straße im Himmel aussieht. Wenn heutzutage eine Braut für die Hochzeit zurecht gemacht wird, dann gibt man sich natürlich viel Mühe. Da wird lange nach einem passenden Brautkleid gesucht. Da wird viel Geld ausgegeben für Frisur und Makeup. Da wird vielleicht auch diese besondere Zahncreme benutzt, die die Zähne der Braut strahlend weiß macht. Aber ehrlich gesagt: Das ist gar nichts gegen die Mühe, die man sich zu biblischer Zeit mit königlichen Bräuten gegeben hat. Ich will an dieser Stelle mal eine ent­sprechende Be­schreibung vorlesen; sie steht im Buch Ester: „Jedes Mädchen wurde ein Jahr lang auf die Begegnung mit dem König vor­bereitet. Sechs Monate dauerte die vor­geschriebene Behandlung mit Myrrenöl und weiteren Pflege­mitteln“ Ester 2:12. Mit solch großem Aufwand bereitet der Heilige Geist auch uns, die Braut Christi, auf den Hochzeits­tag vor: durch unseren Glauben hat er uns gesalbt und dann mit dem Gewand der Redlichkeit des Herrn umgeben. So gehen wir auf unser Ziel zu, dem erlösenden unvergänglichen Festtag in Ewigkeit.

Bibelvers für den Tag

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