Gedanken zum Jahresspruch 2019

PSALM 34:15“ Suche den Frieden und jage ihm nach!

Der ganze Vers lautet: „Lass ab vom Bösen und tu Gutes, suche Frieden und jage danach“! Gut gebrüllt, Löwe! Gut gesagt, David. Aber wir kennen doch die Wirklichkeit: Große Parolen, die nichts als Worte sind. Wie Seifenblasen die schnell zerplatzen. Vorsätze, die sich im Alltagsleben in nichts auflösen.

Böses abstreifen, Gutes tun und Frieden mit allem Aufwand suchen, eine lobenswerte Absicht. Aber schaffen Sie das? Haben wir doch erlebt, wie verführerisch verlockend das Böse ist? Haben wir doch auch erlebt, wie anstrengend es oft ist, das Gute zu tun? Ist nicht unsere Welt ein tägliches Abbild davon, dass Friedensstifter Träumer genannt werden?

Wie kann aus der Absicht Wirklichkeit werden? Wie werden richtige und gute Vorsätze Leben? Bei den Aussagen der Bibel ist es immer gut, wenn wir den Zusammenhang beachten, in dem sie gesagt werden. Das gilt auch für unseren Jahrestext. Vor diesem Vers stehen vierzehn andere. Der Psalm beginnt nicht mit der Forderung. Er beginnt mit einem dankbaren Gotteslob. Der Beter hat erfahren: Gott hat in mein Leben helfend eingegriffen. Er hat mich von der Angst befreit. Er hat mich in seine Obhut genommen. Er hat mich aus der Not errettet. Und weil mich Gott so getröstet hat, kann ich jetzt getrost auf seinen Wegen gehen, auch wenn alle Welt es anders macht. Weil er mich festhält, kann ich Böses loslassen. Weil er mir Gutes getan hat, kann ich Gutes tun. Weil er mein Leben befriedet hat, kann ich Frieden stiften. Weil ich diesem Herrn folge, hat das Folgen in meinem Leben.

Wahren Frieden mit sich selbst und mit anderen kann man nicht haben, wenn man die Forderungen Gottes nicht erfüllt hat. Heb 12:14“ Setzt alles daran, mit jedem Menschen Frieden zu haben und so zu leben, wie es Gott gefällt. Sonst werdet ihr den Herrn niemals sehen“. Und Römer 14:17“ Denn wo Gottes Reich beginnt, geht es nicht mehr um Essen und Trinken. Es geht darum, dass wir ein Leben nach Gottes Willen führen und mit Frieden und Freude erfüllt werden, so wie es der Heilige Geist schenkt. Philipper 3:12“  Dabei ist mir klar, dass ich dies alles noch lange nicht erreicht habe und ich noch nicht am Ziel bin. Doch ich setze alles daran, es zu ergreifen, weil ich von Jesus Christus ergriffen bin“.

Göttlicher Frieden ist nur in der Vereinigung mit göttlicher Gerechtigkeit möglich. Ein Frieden ohne die Gerechtigkeit ist lediglich eine Täuschung. Durch so vieler brutalen Feindschaften und halbherziger Friedensbekundungen sind wir aufgefordert, dem Göttlichen Frieden nachzujagen und seine Anwältinnen und Anwälte zu sein. Amen!

Gedanken zum Monatsspruch Januar 2019

1.Mose 9:13“ Meinen Bogen habe ich gesetzt in den Wolken; der soll das Zeichen sein des Bundes zwischen mir und der Erde“.

In kurz sagt Gott damit: keine Sorge, alles wird gut!“ Ein oft gehörter Satz wenn einem die Worte fehlten. In vielen Filmen und TV-Serien wird Satz oft gebraucht. Egal ob jemand unter Liebeskummer leidet oder einer im Sterben liegt, ob die Katze verschwunden ist, eine schwere Krankheit entdeckt wurde, die Firma pleite ist oder das Böse gewinnt, früher oder später kommt die Szene, die Verzweifelten mit der Floskel tröstet: „Keine Angst, alles wird gut.“ Allerdings tröstet dieser Satz ja nur selten wirklich. Viel mehr verdeckt er, meist nur ungenügend, Hilflosigkeit oder Verzweiflung.

Gott verspricht uns hier klar und deutlich: „Alles wird gut!“ Er verknüpft diese Aussage mit dem Symbol des Regenbogens. Der Regenbogen ist das Zeichen für die göttliche Aussage: „Alles wird gut!“ Im Widerspruch zu den eingangs erwähnten Filmszenen ist dies allerdings keine hohle Floskel, sondern echter Trost.
Warum? Am Ende der Flut steht ein Vertrag, die Bibel braucht dafür das alte Wort ‚Bund‘ ein Vertrag zwischen Gott und Noah. Darin garantiert Gott, dass er die Menschen nie mehr bestrafen oder gar vernichten will. Gott verspricht dies, obwohl er erkannte, dass die Menschen auch in Zukunft seinen Ansprüchen nie werden genügen können und von daher eine Bestrafung angebracht wäre. Und genau in diesem ‚obwohl‘ steckt der Unterschied. Gott verstand dass da Kräfte sind, die gegen das Gute arbeiten. Er leugnet sie nicht. Er nimmt sie und ihr ganzes zerstörerisches Potenzial wahr. Das hindert ihn nicht zu sagen: „Trotzdem halte ich an meinem Bund fest. Dessen ungeachtet bleibe ich den Menschen zugewandt. Und ich werde das Böse schließlich überwinden.“ Gott sagt also nicht nur: ‚Alles wird gut! Er hat auch die Macht und den festen Willen, es Wirklichkeit werden zu lassen. Der Satz „Alles wird gut“ ist im Mund von Menschen oft nicht mehr als eine hohle Floskel, weil er gegen alle Erfahrung gesagt ist. Wer diese Behauptung in den Mund nimmt, kann wenig bis nichts dazu beitragen, dass sie wahr wird.
Der Regenbogen ist laut der Bibel das Zeichen dafür, dass Gott seine guten Ziele mit der Schöpfung am Ende erreichen wird. Er ist ein Bild für das, was Paulus im Römerbrief schreibt: 8:31 „Ist Gott für uns, wer kann dann gegen uns sein? 8:35“ nichts, gar nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes in Jesus Christus“. Jeder Regenbogen erinnert daran, dass Gott nur das Gute will und dass er in der Lage ist, seine Ziele zu erreichen. Wenn wir einen Regenbogen sehen sagt Gott Keine Angst! Ich bin auf Eurer Seite! Alles wird gut. Dafür sorge ich.“ Amen 

Bibelvers für den Tag

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